Neue Richtlinien bei Etsy: wie Du jetzt eine Shop-Sperrung vermeidest.
Du hast das Gefühl, Etsy dreht gerade richtig auf – aber nicht unbedingt zum Guten?
Plötzlich werden Shops gesperrt, Listings entfernt, und das Ganze passiert so schnell, dass Dir der Kopf schwirrt?
Etsy hat im Mai 2025 neue Regeln eingeführt – die Kreativitätsstandards, die plötzlich alles verändern.
Aber das ist nicht das Ende: weitere Änderungen werden momentan im Wochentakt ausgerollt.
Das ist keine Panikmache, sondern eine Einladung, Deinen Shop auf Authentizität zu prüfen und ihn so zukunftssicher zu machen.

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Was hat Etsy überhaupt geändert? Und warum jetzt so streng?
Etsy legt sich richtig ins Zeug, um „Commerce Human“ zu halten. Das bedeutet: Jeder Artikel muss einen klaren, echten menschlichen Fingerabdruck haben.
Kein Aufwärmen von alten Massenprodukten, keine halbherzigen Nachahmungen und vor allem keine Blackbox-Listings, bei denen niemand mehr nachvollziehen kann, wie das Produkt eigentlich entstanden ist.
Das Ziel:
Mehr Vertrauen bei den Käufern und weniger Fake-Shops und Scams. Und das Ganze wird mit KI-Unterstützung überwacht – Etsy ist jetzt quasi ein bisschen Big Brother, aber eben mit einem guten Zweck:
Nur echte Kreative sollen sichtbar bleiben.
Die vier Verkaufskategorien – und was sie für Dich bedeuten
Jetzt kommt der spannende Teil: Etsy teilt die Artikel in vier Kategorien ein, die jeder Verkäufer genau kennen sollte, um nicht aus Versehen gegen die Regeln zu verstoßen.
1. Made by a Seller
Hier geht es um alles, was Du wirklich selbst von Hand oder mit Maschinen wie Cricut oder 3D-Drucker herstellst.
Wichtig: Das Design muss von Dir sein. Wenn Du also Schmuck entwirfst und selbst zusammenbaust oder T-Shirts bestickst, bist Du hier richtig. Ein „aufgeklebter“ Sticker auf ein gekauftes Produkt? Nein, das zählt nicht.
2. Designed by a Seller
Hier passt alles rein, was Du selbst digital entworfen hast, zum Beispiel Print-on-Demand-Produkte.
Du nutzt einen Partner, der druckt oder produziert? Kein Problem – aber das Design muss von Dir kommen. Oder es muss ein Design sein, das Du selber noch änderst, zum Beispiel indem Du eine Personalisierung hinzufügst.
Und ganz wichtig: Wenn Du AI benutzt hast, musst Du das offenlegen. Einfach fremde Vorlagen verkaufen? Auf keinen Fall.
3. Handpicked by a Seller
Du bist eine Art Kurator. Zum Beispiel verkaufst Du Vintage-Schätze, die Du selbst sorgsam ausgesucht hast, oder besondere Geschenkboxen, die Du kreativ zusammengestellt hast.
Wenn Du nur irgendwelche Massenware in eine Kiste wirfst, hast Du hier keine Chance.
Geschenkboxen müssen ein klares Thema haben.
4. Sourced by a Seller
Das betrifft Material und Bastelbedarf, den Du verkaufst, zum Beispiel Stricksets oder personalisierte Party-Deko.
Aber: Die Käufer müssen noch kreativ werden, es soll keine lieblos eingekaufte Masse sein.
⚠️ Neuigkeiten für den 3D Druck
Etsy hat auch seine Regeln für 3D-gedruckte Produkte geändert – und zwar ordentlich.
Du darfst jetzt nur noch Sachen als „handgemacht“ verkaufen, die Du wirklich selbst entworfen hast.
Klingt logisch, oder?
Aber: Wenn Du bisher Designs gekauft oder lizenziert hast und die einfach druckst, bist Du jetzt raus aus der „Made by Seller“-Kategorie.
Etsy sieht den 3D-Druck nicht als „magischen Handwerksprozess“, sondern eher wie einen Pinsel beim Malen – das Werkzeug allein reicht nicht.
Deshalb zählt nur, was wirklich von Dir selbst stammt.
Was heißt das für Dich? Wenn Du auf 3D-Druck setzt, musst Du kreativ werden und eigene Designs machen oder Designs individuell anpassen.
Etsy will, dass alles, was als handmade verkauft wird, auch wirklich handmade ist – kein Copy-Paste mehr.
Warum Du jetzt sofort handeln solltest
Etsy hat die Zahl der gelöschten Listings und gesperrten Shops massiv erhöht.
Wer jetzt noch nachlässig ist, riskiert nicht nur, dass einzelne Artikel verschwinden – sondern im schlimmsten Fall den kompletten Shopverlust.
Falls Du mehr als einen Shop hast, werden die anderen auch sofort gesperrt.
Es ist dann nicht möglich, von der selben IP aus einen neuen Shop zu eröffnen.
Was heißt das für Dich?
Du musst transparent zeigen, was Du genau machst.
Das fängt bei den Kategorien an, die Du in Deinen Listings wählst, und hört bei Deinen Fotos nicht auf.

Lade Dir hier Deine
10-Punkte-Checkliste herunter.
Die besten Tipps, wie Du jetzt eine Shop-Sperrung vermeidest.
Zeig Dich und Deinen kreativen Prozess
Fülle unbedingt Dein „Über mich“-Profil aus und lade Fotos hoch, die zeigen, wie Du arbeitest.
Etsy liest hier mit!
Wenn Du Dein Gesicht, Deine Werkstatt oder Deinen Schreibtisch zeigst, bist Du glaubwürdiger als jeder Fake-Shop.
Dreh ein kleines Video, dass Dich beim Anfertigen zeigt oder mach einen kurzen Rundgang mit der Kamera durch Deine Werkstatt, Dein Büro, Dein Atelier…
Das Video, das Du in Deinem Shop-Profil hochladen kannst, kann im Gegensatz zu Deinen Artikel-Videos auch Audio wiedergeben.
Nutze das Querformat 16:9.
Verwende echte Produktbilder
Dein erstes Listingbild sollte immer ein echtes Foto von Deinem fertigen Produkt sein.
Ja, Mock-ups sind verlockend, aber für Etsy jetzt riskant, wenn sie nicht als zweites oder drittes Bild kommen.
Es ist nicht mehr erlaubt, Vorschaubilder mit einem Mustertext zu verwenden (“dein Name hier”, “dein Wunschtext”....)
Es muss immer ein komplett fertiges Produkt zu sehen sein.
Deine Käufer wollen sehen, was sie wirklich kaufen – und Etsy will das auch.
Finger weg von Marken- oder Promi-Namen
Worte wie „inspired by Chanel“ oder „Stanley“ sind verboten.
Etsy nimmt solche Keywords als rote Flaggen wahr – auch in Titeln, Tags und Beschreibungen.
Klar, das kostet Sichtbarkeit, aber lieber ehrlich bleiben als rauszufliegen.
Vorsicht bei der Wiederveröffentlichung von gelöschten Listings
Wenn Etsy Dein Listing markiert oder entfernt hat, aktiviere es nicht einfach wieder, bevor der Fall geklärt ist.
Hol Dir eine Bestätigung vom Etsy-Support, dass alles in Ordnung ist. Sonst sammelst Du Dir nur „IP-Violation“-Einträge ein, die zur Shop-Sperrung führen können.
Kennzeichne „mature content“ richtig
Dazu gehören nicht nur explizite Inhalte, sondern auch manche Festival-Outfits oder Unterwäsche und Bademode.
Du musst solche Artikel mit dem entsprechenden Hinweis versehen und die Vorschau-Bilder wenn nötig zensieren / verpixeln.
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Was Etsy Dir an Unterstützung anbietet
Ich weiß, das klingt jetzt alles nach großer Herausforderung – aber Etsy hat auch einige Tools und Hilfen eingeführt:
- Ein neues Verfahren, um Listings anzufechten (Appeals-Prozess).
- Eine überarbeitete, verständliche Etsy-Richtlinien-Handbuch.
- Verbesserte Benachrichtigungen, damit Du schneller reagierst.
- Mehr Sicherheit für Dein Konto (z.B. durch 2 Faktor-Authentifizierung).
Etsy betont auch immer wieder: Sie wollen keine „Bösewichte“ jagen, sondern ehrliche Verkäufer und Shops schützen und fördern.
Das ist wichtig, weil viele gute Shops einfach nur mehr Klarheit brauchen.
Dein Fahrplan für die nächsten Schritte
Wenn Du jetzt noch unentschlossen bist, fang einfach hier an:
- Lade Dir meine Checkliste runter. Darin ist alles aufgeführt, was Du jetzt tun oder ändern musst.
- Prüfe jedes einzelne Listing: Passt die Kategorie? Zeigt das Bild Deine Arbeit? Hast Du riskante Keywords entfernt?
- Erstelle einen vollständigen, ehrliches Shop-Profil im „Über mich“-Bereich mit Fotos und einem kleinen Video.
- Ersetze möglichst Mock-ups durch echte Fotos.
- Melde Dich beim Etsy-Support, wenn Du unsicher bist – besser einmal zu viel nachfragen, als den Shop zu riskieren.
Fazit: nicht warten. Handeln!
Etsy will wieder den kreativen Marktplatz sein, auf dem echte Menschen hinter ihren Produkten stehen.
Für Dich heißt das: Authentizität ist jetzt nicht mehr nur nett, sondern Pflicht.
Wenn Du diese Regeln ernst nimmst und Deinen Shop entsprechend anpasst, kannst Du nicht nur ruhig schlafen – sondern sogar mehr Sichtbarkeit und Vertrauen gewinnen.
Und glaub mir, wer jetzt schnell und clever handelt, hat später einen riesigen Vorteil gegenüber denen, die noch jammern und hoffen, dass alles irgendwie gutgeht.
Take Action! damit es nicht zur Shopsperrung kommt.

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